Wissenschaftliche Grundlagen


Die Beratung basiert auf den wissenschaftlichen Arbeiten und den klinischen Erfahrungen des Ganzheitsarztes Dr. med. Maximilian Oskar Bircher-Benner, des Ernährungswissenschafters Prof. Dr. Werner Kollath sowie des  Ganzheitsarztes Dr. med. Max Otto Bruker.

 

 

 

Dr. med. Maximilian Oskar Bircher-Benner (1867-1939), schweizerischer Arzt


Bircher-Benner erkannte die Fehler der alten Ernährungslehre, welche die Berechnung der Nahrung an der Quantität (Kalorien) ausrichtet, die Grundnährstoffe Eiweiss, Fett und Kohlenhydrate als wesentlich ansieht, eiweissreichen tierischen Produkten wie Fleisch und Wurst den höchsten Stellenwert zuschreibt und als unverzichtbar hält. Der Arzt wusste um die Gesetze und die Heilkraft der Pflanzen. Deshalb verabreichte er seinen Patienten mit Erfolg pflanzliche Rohkost als Heilkost. Die Erhitzung der Nahrung durch Kochen und deren fabrikatorische Verarbeitung bezeichnete Bircher-Benner als Wertminderung.


Wir können Bircher-Benner somit als den Wegbereiter der heutigen vitalstoffreichen Vollwertkost bezeichnen, der durch die Forschungsergebnisse Kollaths und anderer Forscher wissenschaftliche Bestätigung fand. Die Bezeichnungen Bircher-Müesli und Bircherraffel sind auf Dr. Bircher-Benner zurückzuführen.


(Literatur: Dr. med. M. O. Bruker, Wer Diät isst wird krank, emu-Verlag)

 

Prof. Dr. med. Werner Kollath (1892-1970), deutscher Arzt und Ernährungswissenschaftler


Kollath gelang es erstmalig, Tiere bei mesotrophischer (vitalstoffarmer) Kost so lange am Leben zu erhalten, dass die sogenannten „Alters“- und „Aufbrauch“-Krankheiten in Erscheinung traten. Bei Ratten dauerte es ca. 2 Jahre, was beim Menschen ca. 50 Jahren entspricht. Diese Krankheiten konnten durch eine auxonreiche Kost verhütet werden, wobei das Vollgetreide die entscheidende Rolle spielte. Man erkannte, dass es sich bei den Auxonen vorwiegend um Vitamine der B-Gruppe und weitere noch unbekannte Vitalstoffe handelte. Weiterhin wiesen die Versuche auf bisher unerkannte Unterschiede zwischen „lebendiger“ und „toter“ Nahrung hin, insbesondere bezüglich der noch weitgehend unerforschten Eigenschaften von Eiweiss. Er prägte unter anderem den Begriff „natives Eiweiss“. Darunter verstand er unerhitztes, naturbelassenes Eiweiss, das für die Erhaltung der Gesundheit unbedingt notwendig ist und deshalb täglich in Form von Frischkorngerichten und rohen Salaten gegessen werden sollte. Ausserdem stellte er eine Werteskala auf, in welcher er die Nahrung nach dem biologischen Wert in Lebensmittel und Nahrungsmittel aufteilte.


(Literatur: Prof. Dr. W. Kollath, Getreide und Mensch eine Lebensgemeinschaft, Helfer-Verlag E. Schwabe, Bad Homburg; Die Ordnung unserer Nahrung, Haug Verlag, Heidelberg)

 

Dr. med. Max Otto Bruker (1909-2001), deutscher Arzt für Innere Medizin


Der Ernährungspionier und jahrzehntelange Leiter des biologischen Krankenhauses Lahnhöhe bei Koblenz gründete die Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e.V. und das Gesundheitszentrum Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus in Lahnstein. Dr. Bruker studierte unzählige wissenschaftlich anerkannte Forschungsstudien und hat die neuen Erkenntnisse zur vitalstoffreichen Vollwertkost an tausenden von Patienten mit grossem Erfolg in die Praxis umgesetzt.


Der Ganzheitsarzt gilt als Wegbereiter einer ursächlichen Heilbehandlung von Krankheiten anstelle der üblichen symptomatischen Behandlung. Ein Leben lang betrieb er unermüdlich wirtschaftlich unabhängige Aufklärung. In fortgeschrittenem Alter schrieb er mit seinem Erfahrungs-, Wissens- und Erkenntnisschatz Bücher über die Zusammenhänge zwischen Ernährung – Gesundheit – Krankheiten, die für Laien genauso gut verständlich sind wie für Ärzte und andere Fachleute.


(Literatur : emu-Verlag)